Corona - Stand der Dinge bei versteigerungspool.de sowie den Amtsgerichten in Deutschland

Liebe Besucher und Bieter-Interessenten von versteigerungspool.de.

Die Amtsgerichte sind laufend dabei, Zwangsversteigerungs-Termine neu zu terminieren, durchzuführen, sowie die für solche Termine erforderlichen CORONA-Schutzmaßnahmen festzulegen. Selbstverständlich werden diese immer wieder an die aktuelle Lage angepasst. Amtsgerichte, die bei uns veröffentlichen, unterstützen wir dabei tatkräftig. Sobald Amtsgerichte uns über Schutzmaßnahmen informieren, veröffentlichen wir diese auf der Stammseite des jeweiligen Amtsgerichtes SOWIE auch auf der jeweiligen Objekt-Exposé-Seite.

Wir bitten Sie, vor der Wahrnehmung eines Versteigerungs-Termins im Amtsgericht, die aktuellen Informationen zu den CORONA-Schutzmaßnahmen auf versteigerungspool.de einzusehen. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet den Schutz vor Covid-19 für Sie als Bietinteressent und alle anderen Teilnehmer der Versteigerung, sowie eine Entlastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

Wenn Sie weitergehende fachliche Fragen zu Zwangsversteigerungen haben, finden Sie in unserem Fachforum "zv-forum.de" wertvolle Antworten. Wir bitten sie dabei um Verständnis, dass wir für diese Informationen keine Gewähr bzgl. Vollständigkeit oder inhaltliche Fehler geben können.

Wir halten Sie auf diesem Weg weiterhin auf dem Laufenden. 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team von versteigerungspool.de

Keine Zwangsvollstreckung nach Aufrechnung mit abgetretener Forderung

28.05.2008 Auflösung einer Gemeinschaft

(ip/pp) Wie es sich mit Vollstreckungstiteln verhält, deren Erlös auf eine Gemeinschaft übertragen wird, hatte das Oberlandesgericht (OLG) Brandenburg jetzt zu befinden. Die Brandenburger Richter befanden, dass derartige Forderungen immer nur im Verhältnis zum jeweiligen Gemeinschaftsanteil zu sehen seien und sie auch mit anderen Forderungen gegen die Gesellschaft oder Einzelne dort zu verrechnen seien.

Im konkreten Fall ging es um wechselseitige Ansprüche bei einem Hauskauf zwischen einer Bausparkasse, Verwandten sowie in eheähnlichen Gemeinschaft Lebendende, die die betreffende Tilgung nicht mehr zu leisten imstande waren.

Die Brandenburger Richter entschieden, dass hier ein wechselseitiger Interessenausgleich vorgenommen werden könne. Ihr Leitsatz fasst zusammen: „Wird in einem Vollstreckungstitel ein Versteigerungserlös zugunsten einer Gemeinschaft übertragen, so steht einem Mitglied der Gemeinschaft der Erlös nur nach Maßgabe seines Gemeinschaftsanteils zu. Im Wege der Vollstreckungsgegenklage kann gegenüber diesem Anspruch mit Forderungen aufgerechnet werden, die nach der Auseinandersetzung der Gemeinschaft von einem anderen Gemeinschaftsmitglied an den Schuldner der Versteigerung abgetreten wurden.“

OLG Brandenburg, Az.: 7 U 79/07

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