Corona - Stand der Dinge bei versteigerungspool.de sowie den Amtsgerichten in Deutschland

Liebe Besucher und Bieter-Interessenten von versteigerungspool.de.

Die Amtsgerichte sind laufend dabei, Zwangsversteigerungs-Termine neu zu terminieren, durchzuführen, sowie die für solche Termine erforderlichen CORONA-Schutzmaßnahmen festzulegen. Selbstverständlich werden diese immer wieder an die aktuelle Lage angepasst. Amtsgerichte, die bei uns veröffentlichen, unterstützen wir dabei tatkräftig. Sobald Amtsgerichte uns über Schutzmaßnahmen informieren, veröffentlichen wir diese auf der Stammseite des jeweiligen Amtsgerichtes SOWIE auch auf der jeweiligen Objekt-Exposé-Seite.

Wir bitten Sie, vor der Wahrnehmung eines Versteigerungs-Termins im Amtsgericht, die aktuellen Informationen zu den CORONA-Schutzmaßnahmen auf versteigerungspool.de einzusehen. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet den Schutz vor Covid-19 für Sie als Bietinteressent und alle anderen Teilnehmer der Versteigerung, sowie eine Entlastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

Wenn Sie weitergehende fachliche Fragen zu Zwangsversteigerungen haben, finden Sie in unserem Fachforum "zv-forum.de" wertvolle Antworten. Wir bitten sie dabei um Verständnis, dass wir für diese Informationen keine Gewähr bzgl. Vollständigkeit oder inhaltliche Fehler geben können.

Wir halten Sie auf diesem Weg weiterhin auf dem Laufenden. 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team von versteigerungspool.de

Anspruch auf Einräumung eines Vorrangs

09.07.2014 Grundpfandrecht

(IP) Die Klägerin ist durch Restitutionsbescheid Eigentümerin eines Grundstücks geworden. Ehemalige Eigentümerin und Restitutionsverpflichtete war die Tochter der Beklagten. Sie, die Schuldnerin, bestellte zuvor an dem zu diesem Zeitpunkt noch in ihrem Eigentum befindlichen Grundstück eine Briefgrundschuld zugunsten ihrer Mutter, der Beklagten, die auch ins Grundbuch eingetragen wurde. Dann waren im Grundbuch, welches zu diesem Zeitpunkt noch die Schuldnerin als Eigentümerin auswies, die Anordnung der Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung eingetragen worden. Das Grundstück wurde von der Schuldnerin auf ihre Töchter übertragen. Darauf machte die Klägerin gegen die Schuldnerin einen Anspruch auf Nutzungsersatz nach dem Vermögensgesetz geltend. Das Landgericht verurteilte die Schuldnerin zur Zahlung von ca. 65.000,- Euro, woraufhin sich die Klägerin eine Sicherungshypothek in selber Höhe ins Grundbuch eintragen ließ.

Das Kammergericht gab ihr Recht:

„Wenn dem Sicherungsrecht eines Gläubigers ein anfechtbar erworbenes Grundpfandrecht eines anderen an einem Grundstück vorgeht, dann begründet der Anfechtungsanspruch nach § 11 Abs. 1 AnfG regelmäßig auch einen schuldrechtlichen Anspruch des Anfechtenden gegen den Leistungsempfänger auf Einräumung eines Vorrangs, der entsprechend § 880 BGB zu vollziehen ist.“

KG Berlin, Az.: 20 U 308/12


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