Corona - Stand der Dinge bei versteigerungspool.de sowie den Amtsgerichten in Deutschland

Liebe Besucher und Bieter-Interessenten von versteigerungspool.de.

Die Amtsgerichte sind laufend dabei, Zwangsversteigerungs-Termine neu zu terminieren, durchzuführen, sowie die für solche Termine erforderlichen CORONA-Schutzmaßnahmen festzulegen. Selbstverständlich werden diese immer wieder an die aktuelle Lage angepasst. Amtsgerichte, die bei uns veröffentlichen, unterstützen wir dabei tatkräftig. Sobald Amtsgerichte uns über Schutzmaßnahmen informieren, veröffentlichen wir diese auf der Stammseite des jeweiligen Amtsgerichtes SOWIE auch auf der jeweiligen Objekt-Exposé-Seite.

Wir bitten Sie, vor der Wahrnehmung eines Versteigerungs-Termins im Amtsgericht, die aktuellen Informationen zu den CORONA-Schutzmaßnahmen auf versteigerungspool.de einzusehen. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet den Schutz vor Covid-19 für Sie als Bietinteressent und alle anderen Teilnehmer der Versteigerung, sowie eine Entlastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

Wenn Sie weitergehende fachliche Fragen zu Zwangsversteigerungen haben, finden Sie in unserem Fachforum "zv-forum.de" wertvolle Antworten. Wir bitten sie dabei um Verständnis, dass wir für diese Informationen keine Gewähr bzgl. Vollständigkeit oder inhaltliche Fehler geben können.

Wir halten Sie auf diesem Weg weiterhin auf dem Laufenden. 

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Ihr Team von versteigerungspool.de

Zahlung gegenüber Forderungsinhaber anfechten

11.09.2014 Inkasso

(IP) Inwieweit an ein Inkassounternehmen abgetretene Forderung gegenüber einem ursprünglichen Forderungsinhaber angefochten werden können, war vom Bundesgerichtshof (BGH) aktuell zu entscheiden. Der Kläger war Verwalter in einem über das Vermögen der Schuldnerin eröffneten Insolvenzverfahren. Der Beklagten standen aus der Lieferung von Waren offene Forderungen in Höhe von gut 16.000,- € gegen die Schuldnerin zu. Mangels Zahlung beauftragte die Beklagte eine Inkassogesellschaft mit dem Forderungseinzug.

Diese betrieb ohne Erfolg aus einem nach Durchführung des Mahnverfahrens erwirkten Vollstreckungsbescheid die Zwangsvollstreckung. Durch ein an alle Gläubiger gerichtetes Anwaltsschreiben bat die Schuldnerin um Zahlungsaufschub, da andernfalls eine Sanierung ausscheide und nur der Weg zum Insolvenzgericht bliebe. Da die Inkassogesellschaft diesen Wunsch nicht beachtete, sondern die Vollstreckung androhte, zahlte sie dreimal jeweils 3.000 € an die Inkassogesellschaft. Nach Abzug ihrer Gebühren kehrte die Inkassogesellschaft insgesamt gut 2.000,- € an die Beklagte aus.

Der Kläger nahm die Beklagte im Weg der Insolvenzanfechtung auf Erstattung des Restbetrages über 6.000 € in Anspruch. Die Vorinstanzen hatten die Klage abgewiesen. Mit Revision betrieb der Kläger sie weiter.

Der BGH entschied in seinem Leitsatz: „Tilgt der Schuldner eine zum Zwecke des Forderungseinzugs treuhänderisch abgetretene Forderung gegenüber einem Inkassounternehmen als Forderungszessionar, kann die Zahlung gegenüber dem ursprünglichen Forderungsinhaber angefochten werden.“

Das Original-Urteil kann hier abgerufen werden:

BGH, Az.: IX ZR 201/13

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