Corona - Stand der Dinge bei versteigerungspool.de sowie den Amtsgerichten in Deutschland

Liebe Besucher und Bieter-Interessenten von versteigerungspool.de.

Die Amtsgerichte sind laufend dabei, Zwangsversteigerungs-Termine neu zu terminieren, durchzuführen, sowie die für solche Termine erforderlichen CORONA-Schutzmaßnahmen festzulegen. Selbstverständlich werden diese immer wieder an die aktuelle Lage angepasst. Amtsgerichte, die bei uns veröffentlichen, unterstützen wir dabei tatkräftig. Sobald Amtsgerichte uns über Schutzmaßnahmen informieren, veröffentlichen wir diese auf der Stammseite des jeweiligen Amtsgerichtes SOWIE auch auf der jeweiligen Objekt-Exposé-Seite.

Wir bitten Sie, vor der Wahrnehmung eines Versteigerungs-Termins im Amtsgericht, die aktuellen Informationen zu den CORONA-Schutzmaßnahmen auf versteigerungspool.de einzusehen. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet den Schutz vor Covid-19 für Sie als Bietinteressent und alle anderen Teilnehmer der Versteigerung, sowie eine Entlastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

Wenn Sie weitergehende fachliche Fragen zu Zwangsversteigerungen haben, finden Sie in unserem Fachforum "zv-forum.de" wertvolle Antworten. Wir bitten sie dabei um Verständnis, dass wir für diese Informationen keine Gewähr bzgl. Vollständigkeit oder inhaltliche Fehler geben können.

Wir halten Sie auf diesem Weg weiterhin auf dem Laufenden. 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team von versteigerungspool.de

Erst mit der Verkündung wirksam

11.02.2016 Schornsteinfeger

(IP) Hinsichtlich der Erhebung von Kosten für die Ausführung einer Ersatzvornahme im Schornsteinfegerrecht hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen mit Leitsatz entschieden: „Einzelfall zur rechtmäßigen Erhebung der Kosten einer Ersatzvornahme.“

Der Kläger war zur Erstattung von Kosten aufgefordert worden, die für die Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten an einem Haus entstanden sind, das ihm nach Zwangsversteigerung seiner Meinung nach nicht mehr gehörte. Dem widersprach das Gericht: „Entgegen der Auffassung des Klägers war er im Zeitpunkt der Ersatzvornahme ... auch noch Eigentümer des in die Zwangsversteigerung geratenen Grundstücks ..., obwohl der Zwangsversteigerungstermin bereits“ zuvor „stattgefunden hatte. Gemäß § 90 Abs. 1 ZVG wird der Ersteher (erst) durch den Zuschlag Eigentümer des Grundstücks, sofern nicht im Beschwerdeverfahren der Beschluss rechtskräftig aufgehoben wird, was hier nicht der Fall ist.“ Angesichts dessen hatte der Meistbietende und neue Eigentümer des Grundstücks, das Eigentum erst später erworben. Der Beschluss war nicht im Versteigerungstermin, sondern (erst) in dem für den Folgetag bestimmten Termin verkündet worden. Der Zuschlag war dann mit der Verkündung wirksam geworden.

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Az.: 4 E 521/15

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