Corona - Stand der Dinge bei versteigerungspool.de sowie den Amtsgerichten in Deutschland

Liebe Besucher und Bieter-Interessenten von versteigerungspool.de.

Die Amtsgerichte sind laufend dabei, Zwangsversteigerungs-Termine neu zu terminieren, durchzuführen, sowie die für solche Termine erforderlichen CORONA-Schutzmaßnahmen festzulegen. Selbstverständlich werden diese immer wieder an die aktuelle Lage angepasst. Amtsgerichte, die bei uns veröffentlichen, unterstützen wir dabei tatkräftig. Sobald Amtsgerichte uns über Schutzmaßnahmen informieren, veröffentlichen wir diese auf der Stammseite des jeweiligen Amtsgerichtes SOWIE auch auf der jeweiligen Objekt-Exposé-Seite.

Wir bitten Sie, vor der Wahrnehmung eines Versteigerungs-Termins im Amtsgericht, die aktuellen Informationen zu den CORONA-Schutzmaßnahmen auf versteigerungspool.de einzusehen. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet den Schutz vor Covid-19 für Sie als Bietinteressent und alle anderen Teilnehmer der Versteigerung, sowie eine Entlastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

Wenn Sie weitergehende fachliche Fragen zu Zwangsversteigerungen haben, finden Sie in unserem Fachforum "zv-forum.de" wertvolle Antworten. Wir bitten sie dabei um Verständnis, dass wir für diese Informationen keine Gewähr bzgl. Vollständigkeit oder inhaltliche Fehler geben können.

Wir halten Sie auf diesem Weg weiterhin auf dem Laufenden. 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team von versteigerungspool.de

Haftung für die Gerichtskosten

04.07.2014 Zweitschuldner

(IP) Mit den Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eines Zweitschuldners hat sich das Oberlandesgericht (OLG) Celle aktuell beschäftigt. Die Kostenbeamtin des Oberlandesgerichts hatte im betreffenden Verfahren ohne gesonderte Prüfung angenommen, die Voraussetzungen einer Inanspruchnahme eines Zweitbeklagten als Zweitkostenschuldner lägen vor. Zwar hatte die Oberfinanzdirektion Hannover zuvor festgestellt, „die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des o.g. Kostenschuldners ist erfolglos geblieben bzw. erscheint aussichtslos“ und anschließend auf den Zweitschuldner verwiesen. Das, so bemängelte das OLG, hätte sich zum damaligen Zeitpunkt nach dem Inhalt der Akte gar nicht feststellen lassen. Da die Vorgehensweise der Kostenbeamtin dafür spräche, dass offenbar stets Zweitschuldnerkostenrechnungen ohne Kenntnis davon gefertigt werden, ob die Voraussetzungen für eine Inanspruchnahme überhaupt konkret vorlägen, handele es sich um einen symptomatischen Fehler, der dem Senat in seiner vollen Besetzung Veranlassung gibt, diese Vorgehensweise zu beanstanden. So fasste das Gericht in seinem Leitsatz zusammen:

„Für die Inanspruchnahme eines Zweitschuldners genügt es nicht, dass die Vollstreckungsstelle dem Gericht ohne weitere tatsächliche Angaben mitgeteilt hat, die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des Erstkostenschuldners sei erfolglos geblieben bzw. erscheine aussichtslos.“

OLG Celle, Az: 2 W 250/13


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