Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 25. Februar 2026 um 10:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Trier, Sitzungssaal 230, Justizstraße 2,4,6, 54290 Trier öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert: 440.000,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
440.000,00 €
Versteigerungstermin
25.02.2026, 10:30 Uhr
Aktenzeichen
23 K 12/25
Versteigerungsart
Zwangsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
08.08.25
Besichtigungsart
Innen- und Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten

Objektdaten

ScheuneKellerGarten/-mitbenutzungGarageTerrasse
Objekttyp
Wohnhaus
Wohnfläche
222 m²
Grundstücksfläche
669 m²
Heizungsart
Zentralheizung
Objektzustand
renovierungsbedürftig
Baujahr
1998
Verfügbarkeit
leerstehend

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus mit Schuppen und Garage.

Besichtigung

Das Objekt wurde im Rahmen einer Ortsbesichtigung am 8. August 2025 durch Augenschein geprüft. Die Bewertung stützte sich zusätzlich auf die vorliegenden genehmigten Baupläne sowie weitere Unterlagen wie Katasterauszüge und Bauakten. Es erfolgte keine zerstörende Prüfung, sondern eine rein visuelle Inaugenscheinnahme.

Gebäude

Das 1998 in Massivbauweise errichtete Einfamilienhaus verfügt über eine genehmigte Wohnfläche von ca. 222 m², die sich über mehrere Ebenen (Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und ausgebautes Dachgeschoss) erstreckt. Die Gesamtnutzfläche beträgt 277 m², die Bruttogeschossfläche 544,77 m².

Das Gebäude ist vollständig unterkellert und bietet einen funktionalen Grundriss mit großzügigen, überwiegend hellen Räumen, die nach Süden und Westen orientiert sind. Im rückwärtigen Bereich ist eine Terrasse mit Zugang zum Garten angeordnet. Eine Gaube öffnet das Dachgeschoss zum Garten hin. Die Bauausführung entspricht dem Standard der späten 1990er Jahre. Es gibt einen allgemein zu verzeichnenden Sanierungs- und Modernisierungsstau, insbesondere deutlichen Feuchtigkeits- und Schimmelschäden im erdberührten Bereich und an Teilen der Fassade, mangelhaften Außenputz, verwitterte Holzfenster und Instandhaltungsdefizite an den Rollläden sowie verschmutzte Regenrinnen.

Modernisierungen wurden keine durchgeführt, die Haustechnik (Heizung, Elektrik etc.) scheint dem Baujahr zu entsprechen. Ein kleiner Kellerraum besitzt keinen Boden; als Nebenbau existiert im Garten ein Schuppen mit Garage, dessen Zustand als nicht werthaltig beschrieben wird.


Weitere Gebäude

Auf dem Grundstück befindet sich im hinteren Gartenbereich ein einfacher Schuppen mit integrierter Garage. Der bauliche Zustand dieses Nebengebäudes wird als stark abgenutzt und nicht werthaltig eingeschätzt, sodass es bei der Wertfindung nicht berücksichtigt worden ist.


Grundstück

Das Grundstück umfasst 669 m² und ist nahezu rechteckig zugeschnitten. Die Flächenstaffelung integriert das Gebäude von der Erschließungsstraße aus so ins Gelände, dass das Erdgeschoss zum Garten hin ebenerdig ausläuft. Die Topografie ist nahezu eben mit leichter Hangneigung (1,0–4,5 Grad). Ein Bodengutachten liegt nicht vor; der Baugrund wird als normal belastbar angenommen. Einfache Garten- und Außenanlagen, kein expliziter Bewuchs oder Biotop erwähnt.


Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend. Eine Nutzung findet aktuell nicht statt. Die wirtschaftlichste Nutzung wird als Wohnnutzung angesehen.


Ausstattung

  • Satteldach, klassische Dachdeckung (Details fehlen)

  • Öl-Zentralheizung, vermutlich aus Baujahr 1998

  • Warmwasserbereitung über Heizung

  • Heizkörper als Wärmeüberträger

  • Standard-Elektroinstallation der 1990er Jahre, keine Angaben zu Modernisierungen

  • Böden: Material nicht explizit angegeben, vermutlich Fliesen/Parkett/Laminat, aufgrund Baujahr und Zustand aber renovierungsbedürftig

  • Fenster: Holz, zweifach verglast, starker Wartungsbedarf, Verwitterung und abblätternde Beschichtung

  • Sanitärausstattung aus dem Baujahr, keine Modernisierung, Zustand brauchbar, aber nicht zeitgemäß


Lage

Lampaden (ca. 550–600 Einwohner) liegt im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz.

Die Mikrolage befindet sich in einem ländlich geprägten, ruhigen Bereich des Ortskerns, mit homogener Bebauung durch 1-2 Familienhäuser aus den 1990er Jahren. Die Wohnlage wird als durchschnittlich bis gut beurteilt, mit attraktiver Fernsicht, guter Besonnung und leichtem Gefälle. Die Nähe zur Ortsmitte und zur nächsten Bushaltestelle (ca. 150 m) sowie wenigen Naherholungsflächen ist gegeben. Die Nachbarschaftsdichte ist sehr gering.

Das Objekt liegt an einer wenig befahrenen Gemeindestraße; es gibt keine nennenswerte Lärmbelastung, nur punktuell leichtes Verkehrsaufkommen. Beeinträchtigungen bestehen hinsichtlich Sanierungs- und Instandhaltungsbedarf des Bewertungsobjektes, jedoch keine rechtlichen oder umweltschutzrelevanten Einschränkungen. Naturschutzgebiet oder Biotop werden nicht genannt.

Schulen, Kindergarten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sind nicht fußläufig, sondern im Nachbarort oder nur per Bus/Pkw erreichbar (ÖPNV vorhanden, nächste Bahnhöfe in Wiltingen, weiter entfernt in Trier oder Saarbrücken). Die Autobahn ist ca. 14 km entfernt; die Versorgung mit Glasfaser und Strom wurde im Ort zuletzt modernisiert.


Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

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