Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Donnerstag, 12. März 2026 um 14:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Neustadt an der Weinstraße, Sitzungssaal C 2, Robert-Stolz-Straße 20, 67433 Neustadt an der Weinstraße öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 435.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 435.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 12.03.2026, 14:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 1 K 17/23
- Versteigerungsart
- Teilungsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 27.08.24
- Besichtigungsart
- Innen- und Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Büro-/Werkstatt-/Lagergebäude
- Grundstücksfläche
- 2754 m²
- Baujahr
- 1970
- Verfügbarkeit
- größtenteils leerstehend, ein Raum unentgeltlich genutzt
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine Lagerhalle mit Bürofläche.
Besichtigung
Das Objekt wurde im Rahmen einer Ortsbesichtigung am 27.08.2024 vollständig in Augenschein genommen. Alle Bereiche des Grundstücks und der Gebäude waren zugänglich und konnten besichtigt werden.
Gebäude
Das Gewerbeobjekt besteht aus zwei Hauptbaukörpern: einem Büro-/Verwaltungstrakt (Gebäudeteil 1) und einer Halle mit angebautem Kaltlagerbereich (Gebäudeteil 2). Das Gebäudeensemble wurde in mehreren Bauabschnitten zwischen 1970 und 1988 errichtet und mehrfach baulich erweitert. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 396 m² für den Bürotrakt und ca. 441 m² für die Halle; die gesamte Nutzfläche wird mit ca. 773 m² angegeben.
Der Bürobereich verfügt über Büro- und Sozialräume, Sanitärräume und ein nachträglich eingebautes Duschbad. Die Raumaufteilung ist entsprechend den gewachsenen betrieblichen Anforderungen über Jahrzehnte erfolgt, mit unterschiedlich gestalteten Räumen und Modernisierungen vor allem in Teilbereichen der Sanitärbereiche und einzelner Büros.
Die Halle wurde ca. 1973 als stützenfreie Profilstahlhalle mit gemauerten Außenwänden errichtet und verfügt über einen Kaltlager-Anbau in Holzkonstruktion auf der Südseite. Die Halle wird durch Fenster in alle Himmelsrichtungen belichtet und weist Betonboden auf. Eingebaute WC- und Umkleideräume sind vorhanden.
Die Gebäudeausstattung entspricht im Wesentlichen dem Bauzeit-Standard. Die energetischen Eigenschaften sind überwiegend auf dem Stand der 1970er/1980er Jahre. Heizung ist keine eigene vorhanden; nach Angabe soll eine Fremdbeheizung über ein benachbartes Gebäude bestehen. Die Dacheindeckung erfolgt mit Faserzement-(Well-)platten; diese sind vermutlich asbesthaltig. Die Fenster sind unterschiedlich alt, meist Kunststoff mit Isolierverglasung und teils Rollläden.
Die Gebäude befinden sich äußerlich in gepflegtem Zustand, wiesen jedoch bei der Besichtigung Mängel wie Risse im Mauerwerk der Halle, fehlende eigene Heizung und einen erkennbaren Instandhaltungsstau auf. Im Schadensumfang wurde dies gutachterlich mit einem pauschalen Abschlag von 15.000 € bewertet.
Die Flächenaufteilung entspricht: ca. 354 m² Nutzfläche im Büro-/Verwaltungstrakt sowie ca. 419 m² in der Halle. Die Objekte werden überwiegend natürlich belichtet.
Grundstück
Das Grundstück hat eine Größe von 2.754 m², ist unregelmäßig zugeschnitten und grenzt mit etwa 37 m Breite an die Hauptstraße. Die maximale Tiefe beträgt ca. 70 m. Das Gelände ist weitgehend eben, im Verlauf leicht abfallend. Ein Bachlauf ist im Bereich des Grundstücks verrohrt. Der Bewuchs beschränkt sich auf Gartenanlagen und befestigte/unbefestigte Flächen (Pflaster/Schotter); eine ausgeprägte landschaftliche Besonderheit liegt nicht vor. Das Grundstück liegt nicht in einem Überschwemmungsgebiet.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt bis auf ein unentgeltlich genutztes Büro leerstehend. Es bestehen keine entgeltlichen Miet- oder Pachtverhältnisse; Maschinen oder Betriebseinrichtungen sind nicht vorhanden.
Ausstattung
Dachform und Dachdeckung: Flachdach mit Faserzementwellplatten (teils vermutlich asbesthaltig)
Heizung und Warmwasser: Keine eigens vorhandene Heizung; Fremdbeheizung durch ein anderes Gebäude (Gasanschluss vorhanden, aber Gasuhr fehlt); Raumwärmeverteilung im Büro mittels Stahlradiatoren/Kompaktheizkörper
Elektroinstallation: Dem Bedarf entsprechend erneuert; Sicherungen in Kippschaltern; Nebenraum mit Elektroinstallation
Böden: Büro: Fliesen, Nadelfilz; Halle: Beton, Kaltlagerbereich: Betonknochensteinpflaster
Fenster: Unterschiedliche Baujahre, meist Kunststoff mit Isolierverglasung, teilweise mit Kunststoffrollläden; Halle mit Fenstern in alle Himmelsrichtungen
Sanitärausstattung: Nachträglich eingebautes Badezimmer mit Dusche, wandhängendem WC, Waschtisch; weitere Sanitärräume mit gefliesten Wänden und Böden, Umkleide- und WC-Räume in der Halle
Lage
Lindenberg (Pfalz), Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, ca. 1.143 Einwohner
Das Objekt befindet sich am nördlichen Ortsrand in der Hauptstraße. Die Nachbarschaftsbebauung besteht überwiegend aus Wohnhäusern der offenen, zweigeschossigen Bauweise. Keine störenden Immissionen sind zu erwarten, lärmintensive Betriebe befinden sich nicht in der Umgebung; das Objekt liegt an einer klassifizierten Straße ohne unmittelbare Einschränkungen durch Lärm.
Der örtliche Bahnhof Lambrecht liegt etwa 2,7 km entfernt; die nächste Bushaltestelle (Gemeindeplatz) ist rund 1.000 m entfernt. Die Versorgung des täglichen Bedarfs erfolgt überwiegend in Lambrecht und Neustadt; im Ort gibt es eine Kindertagesstätte und eine Grundschule, weiterführende Schulen sind in Lambrecht und Neustadt vorhanden. Die medizinische Versorgung ist im Umfeld ausreichend gewährleistet. Freizeitmöglichkeiten bieten sich durch die Lage im Pfälzerwald zahlreich.
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