Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Dienstag, 29. September 2026 um 9:00 Uhr folgender Grundbesitz im Bürgermeisteramt, St-Georgenstr. 1, 88456 Ingoldingen öffentlich versteigert werden:

Eingetragen im Grundbuch von: Ingoldingen

  • lfd. Nr. 1: Bauernhaus, Flurstück: 53/5
    Verkehrswert 184.100,00 €,

  • lfd. Nr. 2: Doppelgarage, Flurstück: 57/5
    Verkehrswert 11.000,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

weitere Verkehrswerte gelten
Verkehrswert
184.100,00 € u.w.
Versteigerungstermin
29.09.2026, 09:00 Uhr
Aktenzeichen
2 K 14/24
Versteigerungsart
Teilungsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
23.01.25
Besichtigungsart
Innen- und Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung
Gutachten (Zum Herunterladen müssen Sie angemeldet sein.)

Objektdaten

ScheuneBalkonGarageDusche
Objekttyp
Bauernhaus
Grundstücksfläche
660 m²
Heizungsart
Ofen
Objektzustand
renovierungsbedürftig
Baujahr
Mitte/Ende 19. Jahrhundert
Verfügbarkeit
eigen genutzt
Anzahl Etagen
2

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein altes Bauernhaus mit Wohnbereich, Tenne sowie Stall-, Werkstatt- und Garagenbereich. Des Weiteren gelangt eine Doppelgarage (Kirchweg 9) zur Versteigerung.

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 23.01.2025 örtlich besichtigt. Das Wohnhaus mit Anbau, die Tenne, der ehemalige Stall-, Werkstatt- und Garagenbereich sowie die Doppelgarage wurden in Augenschein genommen; die Bewertung stützt sich ergänzend auf vorliegende Pläne und Unterlagen, wobei für das teilausgebaute Dachgeschoss keine Planunterlagen vorlagen.

Gebäude

Das Hauptobjekt ist ein Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes ehemaliges Bauernhaus mit massiv gebautem Wohnteil als Doppelhaushälfte, angeschlossener Tenne in Holzständerkonstruktion sowie ehemaligem Stallbereich, der später teilweise zu Werkstatt und interner Garage umgebaut wurde. 1972 wurde am Wohnbereich ein kleiner Anbau erstellt. Den wertmäßigen Schwerpunkt bildet der modernisierte Wohnbereich. Tenne und ehemalige Wirtschaftsbereiche sind in ihrer Substanz weitgehend verbraucht.

Der Wohnbereich ist zweigeschossig, nur in geringem Umfang unterkellert und verfügt über ein ausgebautes bzw. teilausgebautes Dachgeschoss. Die Bruttogrundfläche des Wohnbereichs einschließlich kleinem Anbau beträgt etwa 242 m². Aus den vorliegenden älteren Grundrissen ergeben sich im Erdgeschoss unter anderem Wohnzimmer und Esszimmer, im Obergeschoss sind weitere Räume vorhanden, eine aktuelle Wohnflächenberechnung lag nicht vor. Der Grundriss entspricht dem Bestand eines älteren Wohnhauses mit nachträglichen Anpassungen. Belichtung und Besonnung werden in der Lagebeurteilung als gut beschrieben.

Der Wohnstandard wurde überwiegend 2012 verbessert, unter anderem durch neue Bäder und neue Fenster; zugleich wurde das Dachgeschoss ausgebaut bzw. teilausgebaut. Der Zustand des Wohnbereichs ist insgesamt durchschnittlich. Denkmalschutz besteht nicht.

weitere Gebäude

Zur Hofstelle gehören eine Tenne sowie ein ehemaliger Stall-, Werkstatt- und Garagenbereich. Die Tenne ist als offener, mit Mauerwerk teilweise ausgefachter Holzständerbau mit Satteldach ausgeführt und war vornehmlich ungenutzt. Die bauliche Substanz ist weitgehend verbraucht.

Der ehemalige Stallbereich ist überwiegend eingeschossig mit Dachgeschoss und befindet sich in altersgemäßem, teilweise verbrauchtem Zustand. Er wurde um 2012 im Erdgeschoss überwiegend in Werkstatt und interne Garage geteilt und entsprechend umgebaut. Teilflächen haben noch den Charakter einfacher Stallflächen.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das gesamte Bewertungsobjekt durch die Eigentümer genutzt.

Ausstattung

  • Dachform: Wohnbereich mit hart gedecktem Holzsatteldach

  • Heizung: Beheizung des Wohnbereichs über Holzbrennofen mit Luftauslassöffnungen in mehreren Räumen einschließlich Obergeschoss (Hypokaustum)

  • Fenster: Kunststofffenster mit Isolierverglasung, teilweise mit manuellen Rollläden

  • Sanitär: Bäder im Wohnbereich überwiegend 2012 erneuert

Sonstiges

Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.

Lage

Das Objekt liegt in Ingoldingen mit rund 3.174 Einwohnern im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg.

Die Mikrolage ist nahezu mittig im Ort. Das Umfeld ist gemischt genutzt und überwiegend von älteren Gebäuden geprägt; nördlich grenzt eine Grundschule in einem Sondergebiet an.

Schulen befinden sich in fußläufiger Entfernung. Die nächste Bushaltestelle liegt etwa 30 m entfernt, Bahnhöfe befinden sich in Bad Schussenried in ca. 9 km und in Biberach an der Riß in ca. 12 km Entfernung. Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind vor allem in Bad Schussenried in ausreichendem Umfang vorhanden.

Das Hauptgrundstück mit 660 m² und hat eine polygonale Form. Die Topografie fällt von Norden nach Süden leicht ab. Die Zufahrt erfolgt über einen auch von einem Nachbargrundstück genutzten Bereich.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.