Zwangsversteigerung Hallengebäude mit Carport und Gartenfläche Flur 45 Nr. 212/4
Walther-Feld-Straße, 53557 Bad Hönningen
- Verkehrswert
- 63.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 08:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 5/25
- Verkehrswert
- 63.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 08:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 5/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 11. November 2026 um 8:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Linz am Rhein, Sitzungssaal III, Am Konvikt 10, 53545 Linz am Rhein öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 63.500,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 63.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 08:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 5/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 18.11.25
- Besichtigungsart
- Innen- und Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Sonstige (Gewerbeobjekt)
- Grundstücksfläche
- 496 m²
- Baujahr
- 1960
- Verfügbarkeit
- eigengenutzt
Objektbeschreibung
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um zwei zusammen bewertete Grundstücke mit einem einfachen Hallengebäude Flurstück 212/4, (Fläche 496 m2) (Verfahren 6 K 5/25); als Kaltlager, angebauter Überdachung, Doppelcarport Flurstück 209/2, (Fläche 90 m2) (Verfahren 6 K 13/25)sowie teilweiser Gartennutzung;
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 18.11.2025 vollständig von außen und innen besichtigt. Beide Grundstücke mit Hallengebäude, Überdachung, Carport und Freiflächen konnten insgesamt in Augenschein genommen werden; ergänzend wurden Kataster-, Grundbuch- und Behördenunterlagen herangezogen.
Gebäude Flurstück 212/4, (Fläche 496 m2) (Verfahren 6 K 5/25);
Das Gebäude ist ein eingeschossiges Hallengebäude ohne innere Unterteilung, das als einfaches, unbeheiztes Lager genutzt wird. Es entstand ursprünglich durch Anbau an einen Stall; das Baujahr ist nicht bekannt, ein teilweiser Umbau wird auf etwa 1960 datiert. Die Hallenfläche beträgt ca. 90 m², hinzu kommt eine angebaute Überdachung von ca. 52 m², die unter anderem als Brennholzlager dient. Die lichte Raumhöhe variiert zwischen etwa 2,50 m und 3,00 m.
Die Konstruktion ist massiv aus Mauerwerk, teilweise mit Stahlträgern. Das Pultdach besteht aus Stahlträger- und Holzkonstruktion und ist mit Bitumenbahnen sowie Eternitplatten abgedichtet; teilweise sind Oberlichter aus Wellplatten vorhanden, teils ist der Bereich nach hinten offen. Die Außenansicht ist durch in den letzten Jahren erneuerte Trapezblechplatten geprägt. Eine Dämmung ist nicht vorhanden. Der Grundriss ist sehr einfach und offen organisiert, ohne Raumtrennung; dadurch besteht eine gut nutzbare Lagerfläche, jedoch nur eine einfache Belichtung und eine funktional geprägte Besonnungssituation.
Zur Ausstattung gehören Betonplattenboden, teilweise verputzte Innenwände, ein Holzschiebetor, einfach verglaste Holzfenster, die teilweise mit Trapezblech verkleidet sind, sowie eine Waschgelegenheit mit Waschbecken und Durchlauferhitzer. Ein Wasser- und Stromanschluss ist über das benachbarte Wohnhaus hergestellt, jedoch nicht dinglich gesichert; ein Abwasseranschluss ist vorhanden, der Leitungsverlauf ist unklar. Das Gebäude befindet sich insgesamt in einfachem Zustand und einfacher Ausstattungsqualität. Ein Teil der Halle und der Überdachung ragt auf ein Nachbarflurstück, eine bauliche Trennung besteht dort nicht. Denkmalschutz besteht nicht.
weitere Gebäude Flurstück 209/2, (Fläche 90 m2) (Verfahren 6 K 13/25)
Als weiteres wertrelevantes Gebäude ist ein Doppelcarport vorhanden, Baujahr ca. 2022, mit einer Fläche von rund 53 m². Es handelt sich um eine offene Holzkonstruktion mit Flachdach aus Holzkonstruktion, Bitumenabdichtung und Aluminium-Dachrand; eine Seite ist mit Holz verkleidet, der Boden ist geschottert. Die lichte Höhe beträgt etwa 3 m. Der bauliche Zustand ist neuwertig.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt. Die Halle wurde als Lager im Rahmen einer eigengenutzten Nutzung verwendet; zusätzlich bestand Stellplatznutzung für mehrere Kfz und eine teilweise Gartennutzung für das benachbarte Wohnhaus.
Lage
Das Objekt liegt in Bad Hönningen mit ca. 6.350 Einwohnern im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz.
Die Mikrolage befindet sich im Ortskern in unmittelbarer Nähe zur Bahnlinie. Die Umgebung ist überwiegend durch wohnbauliche Nutzungen mit teilweise gewerblichen Nutzungen geprägt, meist in offener zweigeschossiger Bauweise. Das Grundstück liegt an einer Anliegerstraße mit geringem Verkehr; wertrelevant ist die überdurchschnittliche Beeinträchtigung durch die Bahnlinie. Die Wohn- und Gewerbelage wird als einfach eingestuft.
Geschäfte des täglichen Bedarfs, Therme, Kindergarten, Schulen, Ärzte sowie Bushaltestelle und Bahnhaltestelle befinden sich in unmittelbarer Nähe oder in fußläufiger Entfernung. Der Bahnhof Bad Hönningen liegt etwa 1 km entfernt, die B 42 etwa 1 km, die Autobahn A 3 etwa 20 km.
Das Grundstück ist insgesamt 586 m² groß und besteht aus einem unregelmäßig geformten Flurstück sowie einem schmalen, langgestreckten zweiten Flurstück. Die Topografie ist eben. Die Straßenfront beträgt insgesamt ca. 41 m, die mittlere Tiefe ca. 21 m. Erschlossen ist das Hauptflurstück direkt über die Straße; das kleinere Flurstück verfügt derzeit über keinen hergestellten Straßenzugang. Das Grundstück ist eingefriedet und mit Rasenflächen, Anpflanzungen, Freisitz sowie geschotterten Hof- und Stellplatzflächen angelegt.
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