Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Donnerstag, 9. April 2026 um 11:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Bad Kreuznach, Sitzungssaal 2, John-F.-Kennedy-Straße 17, 55543 Bad Kreuznach öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert €: 120.000,00

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
120.000,00 €
Versteigerungstermin
09.04.2026, 11:00 Uhr
Aktenzeichen
35 K 3/25
Versteigerungsart
Zwangsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
23.06.25
Besichtigungsart
Innen- und Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten

Objektdaten

ScheuneKeller
Objekttyp
Landwirtschaftliches Objekt
Grundstücksfläche
362 m²
Heizungsart
Zentralheizung
Objektzustand
baujahresgemäß
Baujahr
1906
Verfügbarkeit
eigengenutzt
Anzahl Etagen
2

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine Resthofstelle (ehem. landw. Hofstelle).

Besichtigung

Das Objekt konnte am 23.06.2025 sowohl außen als auch innen besichtigt werden. Grundlage der Bewertung waren zudem Bauzeichnungen, Katasterunterlagen und Archivdokumente.

Gebäude

Das Hauptgebäude besteht aus einem zweigeschossigen, teilunterkellerten Wohntrakt mit nicht ausgebautem Dachgeschoss aus dem Jahr 1906. Umbauten und Instandsetzungen fanden mehrfach statt (1930 und 1956 Austausch alter Fachwerkwände gegen Hohlblockwände, 1966 Erweiterung der Küche und des Schlafzimmers). Seit 2004 wurden Renovierungen und Nutzungsänderungen vorgenommen. Die Grundrissgestaltung basiert auf einer Entwurfsplanung, stichprobenhaft beim Ortstermin überprüft.

Der Wohntrakt ist teils massiv, teils in Fachwerkbauweise errichtet. Die Kellerwände sind Bruchstein oder Ziegelstein, der Kellerboden ist tiefergelegt. Außen ist das Gebäude verputzt und gestrichen. Die Umfassungswände bestehen aus Mauerwerk bzw. Holzfachwerk ohne zusätzliche Wärmedämmung. Die Fenster sind aus Kunststoff mit Isolierverglasung und Rollläden. Die Treppe ist aus Holz. Das Dach ist ein Satteldach mit einer Eindeckung aus Kunstschiefer. Das Gebäude ist insgesamt barrierefrei zugänglich.

Es gibt wirtschaftliche Einschränkungen durch teils unwirtschaftliche Grundrisse und erhebliche Risiken durch Umbauten ohne Baugenehmigung und fehlende statische/brandschutztechnische Überprüfungen, was als Sachmangel und Risikoabschlag einfließt. Der bauliche Zustand entspricht dem Alter, Baumängel durch baurechtswidrige Zustände bestehen.

Weitere Gebäude

Der Wirtschaftstrakt (ehemals Scheune, ebenfalls Baujahr ca. 1906) wurde 1956 teils erneuert und nach 1966 teilweise eigenständig ausgebaut, jedoch ohne Baugenehmigung. Die Grundkonstruktion besteht aus Fachwerk (Nadelholz), die Ausstattung im Inneren ist einfach. Die Raumaufteilung basiert auf einer Entwurfsplanung, ohne abschließende Überprüfung.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.

Ausstattung

  • Satteldach, eingedeckt mit Kunstschiefer

  • Heizung: Öl-Zentralheizung (Baujahr 1999, 2 Kunststofftanks à 1.500 Liter, 20 kW Leistung)

  • Warmwasser: überwiegend zentral über die Heizungsanlage

  • Heizkörper/Wärmeverteilung: nicht näher beschrieben

  • Elektroinstallation: durchschnittliche Ausstattung mit Zählerschrank und Kippsicherungen, Telefonanschluss

  • Sanitärausstattung: EG mit Dusche, WC, Waschbecken; OG mit Eckwanne, WC, Waschbecken

Lage

Argenthal, ca. 1.600 Einwohner, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz.
Das Objekt befindet sich in der alten Ortslage, in einer dörflichen Mischgebietstruktur. Die Bebauung im Quartier ist geprägt von Wohnhäusern und früher landwirtschaftlichen Nutzgebäuden. Das Grundstück liegt an einer ruhigeren Anliegerstraße, angrenzend an Nachbargebäude auf zwei Seiten. Die Topografie ist von der Straße leicht abfallend, das Grundstück ist lang und schmal (Eckgrundstück, Fläche 362 m²), der Zuschnitt gilt als ungünstig.

In der Nachbarschaft überwiegt dörfliche Mischnutzung. Schulen, Kindergärten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sind im Ort bzw. den umliegenden Gemeinden vorhanden, eine ÖPNV-Anbindung ist durch Bus und Bahn (Bahnhof Bingen) gegeben, Autobahnanschluss an die A61 (Rheinböllen), zudem Nähe zur B50 und Flughafen Frankfurt-Hahn.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

Ansprechpartner oder Gläubiger/​-vertreter

Karlo Braun, Untere Klinggasse 5 , 67595 Bechtheim

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