Zwangsversteigerung Einfamilienhaus mit Gartenland, Verkehrsfläche und Wald
Pfarrstraße 6, 66978 Leimen
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 04.02.2026, 09:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 13/25
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 04.02.2026, 09:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 13/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 4. Februar 2026 um 9:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Pirmasens, Sitzungssaal 153, Bahnhofstraße 22-26, 66953 Pirmasens öffentlich versteigert werden:
Lfd. Nr. 1: Gartenland - Verkehrswert: 1.000,00 €
Lfd. Nr. 2: Einfamilienhaus - Verkehrswert: 119.000,00 €
Lfd. Nr. 3: Verkehrsfläche zu dem zu versteigernden Anwesen Fl-Nr. 40/1 Verkehrswert: 80,00 €
Lfd. Nr. 4: Waldfläche - Verkehrswert: 320,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 04.02.2026, 09:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 13/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 30.04.25
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Einfamilienhaus
- Wohnfläche
- 200 m²
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Baujahr
- 1950
- Verfügbarkeit
- leerstehend
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Gartenland, eine Verkehrsfläche und eine separate Waldfläche. Die Liegenschaft setzt sich aus mehreren Flurstücken zusammen.
Besichtigung
Das Objekt konnte am 30.04.2025 ausschließlich von außen besichtigt werden. Die Wertermittlung erfolgte auf Basis von Bauplänen, Katasterauszügen und Unterlagen sowie Eindrücken aus der Außenbegutachtung; eine Innenbesichtigung fand nicht statt.
Gebäude
Das Einfamilienhaus wurde schätzungsweise um 1950 errichtet (evtl. noch vor 1930/1940). Es handelt sich um ein freistehendes, ein Vollgeschoss umfassendes, vollständig unterkellertes Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss und einer Wohnfläche von ca. 200 m² (Wohnflächenberechnung überschlägig aus Bruttogrundfläche von 428 m²). Es bestehen keine Hinweise auf wesentliche Modernisierungen in den letzten 10–15 Jahren; lediglich übliche Instandhaltungen wurden vorgenommen. Der bauliche Zustand ist von außen als einfach bis mittel zu bewerten, mit vermutlich erheblichem Renovierungsbedarf und Unterhaltungsstau.
Die Gebäudekonstruktion besteht aus massivem Mauerwerk mit vermutlich Bruchstein-Streifenfundamenten. Das Dach ist als Satteldach oder Giebeldach ausgebildet, die Eindeckung erfolgte mit Tonziegeln. Fenster sind aus Kunststoff mit Doppelverglasung und Rollläden, Außentüren vermutlich aus Holz. Balkone, eine seitliche Veranda und eine Überdachung der Einfahrt ergänzen die Bauteile. Angaben zur Raumaufteilung und zum Innenausbau sind nicht vorhanden. Der Keller konnte ebenfalls nicht begutachtet werden. Denkmalschutz besteht nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.
Weitere Gebäude
Die Garage wurde ebenfalls um 1950 errichtet (Schätzung) und in massiver Bauweise mit Giebeldach erstellt. Sie ist unverputzt, das Dach besteht aus Holz mit Dachziegeln. Angaben zum Innenausbau fehlen aufgrund der fehlenden Innenbesichtigung.
Als weiterer Baukörper ist ein Schuppen vorhanden, der massiv gebaut, verputzt und mit einem Pultdach aus Beton mit Welleternit gedeckt ist. Auch hier gibt es keine Angaben zur Innenausstattung.
Grundstück
Das Bewertungsobjekt umfasst vier Flurstücke:
Flurstück 21/2: Hausnahes Gartenland (162 m²), unregelmäßige Form.
Flurstück 40/1: Wohnbaufläche mit Bebauung (514 m²), fast eben und unregelmäßig zugeschnitten.
Flurstück 40/2: Verkehrsfläche (6 m²).
Flurstück 553: Waldfläche (920 m²).
Das Grundstück erstreckt sich in einem nahezu ebenen Bereich, ist eingefriedet (Mauer, Zaun, Hecken) und grenzt an eine voll ausgebaute Wohnstraße mit Gehwegen. Der Bewuchs besteht im hausnahen Bereich aus Gartenanlagen, die weiteren Flächen sind entsprechend ihrer Nutzung (Verkehrsfläche/Wald) vegetiert.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermutlich leerstehend.
Sonstiges
Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.
Lage
Leimen (Landkreis Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz), ca. 960 Einwohner.
Das Objekt befindet sich in einem kleinen Ort mit überwiegend wohnbaulicher Nutzung und aufgelockerter, zweigeschossiger Bauweise. Die Mikrolage ist ruhig, in einer voll ausgebauten Wohnstraße mit beidseitigen Gehwegen; Beeinträchtigungen bestehen nicht. Nachbarschaftlich sind vor allem Wohnhäuser vorhanden, das Wohnumfeld ist einfach.
Infrastrukturelle Einrichtungen wie Geschäfte, Schulen und Ärzte sind vor Ort kaum bzw. nicht vorhanden, die nächsten Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung befinden sich ca. 12 km entfernt in Waldfischbach-Burgalben. Eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar; weiter entfernte Zuganbindung. Die Verbandsgemeindeverwaltung ist ca. 15 km entfernt.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.






