Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Dienstag, 25. August 2026 um 13:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Lahnstein, Sitzungssaal 114, Bahnhofstraße 25, 56112 Lahnstein öffentlich versteigert werden:
Lfd. Nr. 1: Wohnung Nr. 1, Verkehrswert: 76.000,00 €
Lfd. Nr. 2: Wohnung Nr. 2, Verkehrswert: 89.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 25.08.2026, 13:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 15/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 16.01.26
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Wichtige Hinweise
Objektdaten
- Objekttyp
- Sonstige Wohnung
- Heizungsart
- Nachtspeicher
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Baujahr
- 1962
- Verfügbarkeit
- unbekannt
Objektbeschreibung
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um das Sondereigentum an einer 3-Zimmerwohnung im Erdgeschoss mit dem Sondernutzungsrecht an der im Lageplan rot eingetragenen Fläche sowie an einer 4-Zimmerwohnung im Obergeschoss mit dem Sondernutzungsrecht an der im Lageplan blau eingetragenen Fläche.
Besichtigung
Das Objekt wurde am 16.01.2026 ausschließlich von außen besichtigt; eine Innenbesichtigung war nicht möglich. Die Bewertung erfolgte daher überwiegend auf Basis der Außenansicht sowie vorliegender Unterlagen.
Wohnung I (3-Zimmerwohnung EG)
Die Wohnung im Erdgeschoss mit ca. 70 m² verfügt über drei Zimmer (eins davon gefangen, eins als Durchgangszimmer), eine Küche, ein Bad, einen Flur, zwei Abstellräume und einen zugeordneten Kellerraum. Ihr Zugang erfolgt giebelseitig. Der Zustand wird als modernisierungsbedürftig bewertet.
Wohnung II (4-Zimmerwohnung OG)
Die Obergeschosswohnung mit ca. 78 m² besteht aus vier Zimmern (zwei gefangen und zwei Durchgangszimmer), Küche, Bad, Flur und zugeordnetem Kellerraum; zusätzlich ist das nicht ausgebaute Dachgeschoss dieser Wohnung zugeordnet. Der Zugang erfolgt über einen eigenen Außeneingang mit Balkonüberdachung. Der Zustand ist ebenfalls modernisierungsbedürftig.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiges, teilunterkellertes Wohnhaus mit nicht ausgebautem Dachgeschoss aus dem Baujahr circa 1962. Die Fassade ist unverputzt und unvollständig fertiggestellt. Der Baukörper weist einen rechteckigen Grundriss auf und ist freistehend mit etwa 24 m Straßenfront und ca. 60 m Grundstückstiefe. Im Gebäude sind zwei Wohnungen mit separatem Zugang, jeweils einer im Erd- und eine im Obergeschoss. Jede Einheit besitzt einen zugeordneten Kellerraum, eine eigene Geschosstreppe sowie einen gemeinsamen Zugang. Die Fenster sind unterschiedlich modernisiert; teilweise besteht Modernisierungsstau. Das Dach ist ein Satteldach mit Schiefereindeckung aus dem Ursprungsbaujahr.
Die Grundrissgestaltung ist teilweise unzweckmäßig, da mehrere Zimmer als Durchgangs- oder gefangene Räume ausgebildet sind. Die Belichtung und Besonnung des Hauses sind mäßig bis gut ausgeprägt. Der Zustand ist insgesamt mäßig, mit deutlichem Modernisierungsbedarf, besonders bei Fassade, Heizung, Elektrik, Sanitär und teilweise bei Fenstern.
Weitere Gebäude (Nebengebäude)
Auf dem Grundstück befindet sich eine ehemalige Scheune, ebenfalls in Sondereigentum und hälftig den Wohnungen zugeordnet. Das Erdgeschoss ist massiv, das Dachgeschoss in Fachwerk ausgeführt. Das Dach ist ein einfaches Satteldach mit Schieferdeckung. Die jeweilige Scheunenhälfte dient als Geräteschuppen oder ggf. als Kfz-Stellplatz und ist mit separaten, einfachen Holztoren versehen.
Grundstück
Die Fläche beträgt 1.855 m² und ist unregelmäßig, aber nutzungsfreundlich geschnitten. Sie steigt von der Straße mäßig an und ist als Garten- und Erholungsfläche (Sondernutzungsrechte) überwiegend mit Rasenflächen sowie einigen gärtnerischen Anlagen und einer Hoffläche mit Betonplatten ausgebaut. Das Grundstück befindet sich in einer Wohnstraße mit geringem Verkehrsaufkommen und ist voll erschlossen.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war keine Vermietung oder Eigennutzung nachweisbar. Es wird jedoch die wohnwirtschaftliche Nutzung der beiden Einheiten unterstellt.
Sonstiges
Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.
Lage
Ort: Himmighofen (ca. 335 Einwohner), Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz
Mikrolage/Wohnlage:
Das Objekt liegt in einer ruhigen Wohnstraße mit überwiegend Ein- und Zweifamilienhäusern in aufgelockerter dörflicher Struktur. Beeinträchtigungen durch Immissionen bestehen nicht in nennenswertem Umfang. Die Wohnlage ist als einfach zu bewerten. Es handelt sich um eine reine Wohnlage.
Infrastruktur & Versorgung:
Die nächste Kindertagesstätte befindet sich im Nachbarort Gemmerich; Grundschulen sind in Miehlen und Nastätten, weiterführende Schulen in Nastätten und St. Goarshausen vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten bestehen vor Ort in einem kleinen Dorfladen, alle weiteren Geschäfte und Dienstleistungen sind in Nastätten erreichbar (ca. 8 km). Die medizinische Versorgung ist in Miehlen, Bogel und Nastätten (auch Krankenhaus) gegeben. Die Anbindung an den ÖPNV ist vorhanden, jedoch bestehen nur sehr eingeschränkte Verbindungen.
Ansprechpartner oder Gläubiger/-vertreter
Frau Lumpp (Tel: 0711/125-2397)
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.



