Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 9:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Pirmasens, Sitzungssaal 153, Bahnhofstraße 22-26, 66953 Pirmasens öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 80.900,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 80.900,00 €
- Versteigerungstermin
- 28.10.2026, 09:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 43/17
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 18.10.17
- Besichtigungsart
- Innen- und Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Landwirtschaftliches Objekt
- Grundstücksfläche
- 2040 m²
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Verfügbarkeit
- unbekannt
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück mit stark renovierungsbedürftiger Scheune, Stall und Pferdekoppel; eine Teilfläche von ca. 1.620 m² ist laut Gutachten als Bauland nutzbar.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 18.10.2017 vor Ort besichtigt. Die Bewertung basiert auf den Feststellungen der Ortsbesichtigung sowie auf Bodenrichtwerten, Auskünften und den vorliegenden Unterlagen.
Gebäude
Es handelt sich um ein massiv errichtetes Stall- und Scheunengebäude mit unbekanntem Baujahr und ohne festgestellte Modernisierungen oder Erweiterungsmöglichkeiten. Die Außenansicht ist einfach und landwirtschaftlich geprägt; der Stall ist teilweise verputzt, teilweise mit unverputztem Mauerwerk ausgeführt, die Scheune mit unverputztem Mauerwerk, Holzschalung und Bitumenplatten.
Das Gebäude besteht im Erdgeschoss aus Stallbereichen und Scheune. Im Dachgeschoss befindet sich eine Lagerfläche der Scheune, die über eine Sprossenleiter erreichbar ist. Die Konstruktion umfasst Mauerwerk und Holzkonstruktion bei den Umfassungswänden, Mauerwerksinnenwände sowie Holzbalkendecken. Der Zugang erfolgt über ein Scheunentor.
Die Dachkonstruktion ist als Sparrendach ausgeführt; vorhanden sind Satteldach- und Pultdachbereiche. Eine Wohnnutzung, Wohnungen oder Wohnflächen sind nicht vorhanden. Entsprechend ist die innere Gliederung funktional auf Stall-, Scheunen- und Lagerzwecke ausgerichtet. Aussagen zu Belichtung, Besonnung oder einem wohnwirtschaftlichen Grundriss sind wegen der Nutzungsart nur eingeschränkt relevant.
Der bauliche Zustand ist insgesamt als stark renovierungsbedürftig beschrieben. Offensichtliche Baumängel und Bauschäden wurden nur pauschal berücksichtigt; die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurde nicht geprüft. Denkmalschutz ist nicht angegeben.
Grundstück
Das Grundstück hat eine Größe von 2.040 m² und weist eine unregelmäßige Form auf. Es gliedert sich bewertungstechnisch in einen mit Scheune bebauten Teil von ca. 1.620 m² sowie eine als Pferdekoppel bzw. Wiese genutzte Teilfläche von ca. 420 m².
Die Topografie ist entlang der Straße von Norden nach Süden sowie von der Straße nach Südwesten ansteigend. Es handelt sich teils um bebautes, baureifes Land und teils um Grünland bzw. Landwirtschaftsfläche. Für Teile des Grundstücks weist der Flächennutzungsplan eine Darstellung als Bauplatz aus.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt mit einem Stall- und Scheunengebäude bebaut; die weitere Teilfläche wurde als Pferdekoppel beziehungsweise Wiese genutzt.
Lage
Das Objekt liegt in Erlenbach mit ca. 320 Einwohnern im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz.
Es befindet sich in Ortsrandlage, rund 300 m vom Ortsmittelpunkt entfernt, an einer Anliegerstraße mit geteerter Fahrbahn und beidseitigen Gehwegen. Die Nachbarschaft ist von ein- und zweigeschossigen Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt. Immissionen wurden nicht festgestellt.
Öffentliche Verkehrsmittel sind über eine Bushaltestelle im Ortszentrum vorhanden. Die nächstgrößere Stadt ist Dahn in etwa 10 km Entfernung; sie ist über die B 427 mit dem Pkw und per Bus erreichbar. Der nächste Bahnhof mit regelmäßigem Verkehr befindet sich in Bad Bergzabern in ca. 12 km Entfernung, der nächste Autobahnanschluss bei Landau in ca. 25 km Entfernung.
Das Grundstück ist unregelmäßig geschnitten und ansteigend. Strom, Wasser und Kanalanschluss sind vorhanden. Es besteht eine Grenzbebauung durch das Nachbargebäude auf Flurstück 49. Der Baugrund wurde augenscheinlich als gewachsener, normal tragfähiger Boden beschrieben; Bodenuntersuchungen wurden nicht durchgeführt.
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